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PostHeaderIcon Elternabend „Digitale Welten“ am 24. Januar 2017

Die Kindergärten St. Andreas Groß Lobke sowie St. Martin Lühnde luden die Eltern zu einem Informationsabend rund um das Thema digitale Medien und deren Einfluss auf Kinder ein.

In der Lühnder Einrichtung hatte die Diplom Sozialpädagogin und Medientrainerin Astrid Bennewitz die Besucher der Veranstaltung zum mitdiskutieren ermuntert. In einem kurzen Video wurde zum Auftakt veranschaulicht, wie sehr sich das Smartphone, welches den Themenschwerpunkt für den Abend bildete, in unseren Alltag integriert hat und mit welcher Selbstverständlichkeit Kinder damit interagieren.DSC 0133 kl Hiernach hatten sich die Teilnehmer gemeinsam ins Bewusstsein gerufen, welchen Funktionsumfang diese Geräte in sich vereinen. Wofür man noch vor wenigen Jahren mehrere Geräte, Bücher oder Zeitschriften benötigte, genügt heute ein technisches Gerät im Hosentaschenformat. Ohne dabei den großen Nutzen dieses Mediums infrage zu stellen oder die Verwendung an sich zu stigmatisieren, wurde dennoch kritisch erörtert, dass hierdurch auch Gefahrenpotentiale bestehen. Nicht nur in Hinsicht auf technische Sicherheitsaspekte sei es für Eltern wichtig, sich auch inhaltlich auf das Nutzungsverhalten der Kinder mit dem Medium einzulassen. Denn so sei ein Schritthalten überhaupt möglich, um rechtzeitig mit dem Nachwuchs über jene Gefahren zu sprechen und ihn aufzuklären zu können. Die Akzeptanz von Technologien sei bei Kindern hauptsächlich auf deren Neugier zurückzführen, wohingegen allerdings der Umgang damit eher von Unbekümmertheit geprägt sei, unterstrich die Sozialpädagogin. Gerade aufgrund der noch nicht gefestigten Identität eines Kindes und der für sein Lernen und seine Entwicklung notwendigen sensorischen Reize sowie der motorischen Betätigung, stelle das Smartphone eher eine Unterforderung dar. Hingegen sei es ebenfalls ein komplexer Lernprozess, das Wichtige vom Unwichtigem zu unterscheiden, so dass es Stress für das Kind bedeuten könne, mit der Informationsflut auf dem Gerät umzugehen. Darüber hinaus übe die ständige Erreichbarkeit auch einen Erwartungsdruck auf Kinder aus, der nicht zuletzt von den Eltern ausgehe.

Zur Nutzung von Medien gab Bennewitz noch Hinweise, wie Eltern sich im Internet informieren können und zeigte Beispiele für Kinder- und Jugendschutzmaßnahmen auf Smartphones auf. Darüber hinaus könne die Internetseite www.mediennutzungsvertrag.de Eltern wertvolle Hilfestellung bieten, wenn es darum geht, mit den Kindern den Umfang des Medienkonsums zu vereinbaren.

Die grundsätzliche Herausfoderung ist es für Kinder wie Erwachsene, eine Balance zu halten: aus Bewegung, aus Entspannung aber auch aus Mediennutzung, die in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist. Hierfür bot der Informationsabend zahlreiche Denkanstöße.